Die Aus­gangs­si­tua­ti­on

Der Tag, an dem Sie Ihr Unter­neh­men über­ge­ben wer­den, kommt sicher – ent­we­der abseh­bar und geplant oder über­ra­schend und plötz­lich.

Wenn es um die Unter­neh­mens­nach­fol­ge geht, dann sind die har­ten Fak­to­ren omni­prä­sent. Recht­li­che The­men wer­den dis­ku­tiert und vor allem erbrecht­li­che Aspek­te in Betracht gezo­gen. Oft wirft die Erb­schaft­steu­er vie­le Fra­gen auf und führt zu gefühl­tem Hand­lungs­druck und zuneh­men­der Ver­wir­rung. Man denkt an Tes­ta­ment, Erb­ver­trä­ge, Ehe­ver­trä­ge, Neu­ge­stal­tung von Gesell­schafts­ver­trä­gen und vie­les mehr.

Doch neben den rei­nen Fak­ten geht es in Fami­li­en­un­ter­neh­men um Emo­tio­nen – Lie­be, Ver­trau­en, Zutrau­en, Aner­ken­nen der eige­nen Bedürf­nis­se. So wie das Unter­neh­mens­in­ter­es­se ein selbst­ver­ständ­li­cher (und oft der Haupt-) Aspekt bei der Nach­fol­ge­pla­nung ist, so soll­ten in glei­chem Maß das Inter­es­se der Fami­lie und das Inter­es­se und die Bedürf­nis­se der Fami­li­en­mit­glie­der im Blick­punkt ste­hen.

Wenn Sie wol­len, dass Ihr Fami­li­en­un­ter­neh­men in Ihrem Sin­ne fort­ge­führt wird und der Fami­li­en­frie­den gewahrt bleibt, soll­ten Sie dar­auf Wert legen, dass Sie auf alle Even­tua­li­tä­ten vor­be­rei­tet sind – kurz gesagt: Sie soll­ten dar­auf ach­ten, dass Sie und Ihr Unter­neh­men für eine Nach­fol­ge gerüs­tet sind!

  1. Wann soll­te ich mich um mei­ne Nach­fol­ge küm­mern, was ist dabei zu beach­ten und wo bekom­me ich umfas­sen­de Unter­stüt­zung?
  2. Wie lan­ge dau­ert der Nach­fol­ge­pro­zess in der Regel und in wel­chen Schrit­ten läuft die­ser Pro­zess übli­cher­wei­se ab?
  3. Wie kann ich mei­ne Zie­le für die Nach­fol­ge am bes­ten bestim­men (z.B. Siche­rung der Alters­vor­sor­ge, steu­er­li­che Opti­mie­rung, mög­li­cher Fir­men­um­bau, Unter­neh­mens­ver­kauf etc.) und in einen prak­ti­ka­blen Hand­lungs­plan ein­bau­en?
  4. Wann macht es Sinn, mein Unter­neh­men bewer­ten zu las­sen, wel­che Metho­den gibt es dafür – und wer kann das machen und ein­ord­nen?
  5. Wo und wie fin­de ich einen geeig­ne­ten inter­nen Nach­fol­ger (z.B. Mit­ar­bei­ter, Fami­li­en­mit­glied) oder exter­nen Nach­fol­ger (z.B. exter­ner Mana­ger, Finanz­in­ves­tor)?
  6. Wel­che Kri­te­ri­en soll­te ein Nach­fol­ger erfül­len?
  7. Wie kann ich mit schwie­ri­gen Situa­tio­nen und Emo­tio­nen (ins­be­son­de­re auf­grund der Fami­li­en­kon­stel­la­tio­nen) wäh­rend des Nach­fol­ge­pro­zes­ses kon­struk­tiv umge­hen?
  8. Wann ist der rich­ti­ge Zeit­punkt, die Beschäf­tig­ten, die Kun­den und Lie­fe­ran­ten über mein Aus­schei­den zu infor­mie­ren?
  9. Wie kann ein guter Aus­stieg für mich aus­se­hen, wie kann ich am bes­ten los­las­sen und das Leben nach dem Aus­stieg gut vor­be­rei­ten?
  10. Muss ich raus aus der Fir­ma oder kann ich auch bera­tend tätig sein – wel­che Mög­lich­kei­ten gibt es über­haupt?
  1. Wie fin­de ich her­aus, ob ich grund­sätz­lich für eine Unter­neh­mens­nach­fol­ge geeig­net bin, ob ich die nöti­gen Fähig­kei­ten und Kom­pe­ten­zen habe — wo bekom­me ich eine umfas­sen­de Unter­stüt­zung?
  2. Wie lan­ge dau­ert ein Nach­fol­ge­pro­zess, wie kann eine rei­bungs­lo­se Unter­neh­mens­über­ga­be funk­tio­nie­ren und in wel­chen Schrit­ten läuft die­ser Pro­zess übli­cher­wei­se ab?
  3. Wel­che finan­zi­el­len Vor­aus­set­zun­gen benö­ti­ge ich für die Über­nah­me und wo bekom­me ich ggf. Hil­fe bei der Finan­zie­rung?
  4. Wo bekom­me ich Unter­stüt­zung bei einem Unter­neh­mens­kauf (z.B. MBI oder MBO)?
  5. Wann macht es Sinn, ein Unter­neh­men bewer­ten zu las­sen, wel­che Metho­den gibt es für eine fai­re Bewer­tung und wer kann das machen und ein­ord­nen?
  6. Wie wer­de ich in der Nach­fol­ge mit mei­nen The­men ernst genom­men und wo bekom­me ich Unter­stüt­zung, wenn die Über­ga­be stockt und der Pro­zess ein­fach nicht vor­an­kommt?
  7. Gibt es Unter­stüt­zung bei den Gesprä­chen mit Drit­ten (z.B. Ban­ken, Steu­er­be­ra­ter, Rechts­an­walt etc.)?
  8. Wann ist ein guter Zeit­punkt für die Über­nah­me eines Unter­neh­mens und wie kann die­ser Über­gang zusam­men mit dem Über­ge­ber gestal­tet wer­den?
  9. Wie kann die Rol­le des Über­ge­bers nach der Über­ga­be des Unter­neh­mens aus­se­hen?
  10. Was muss ich nach der Über­ga­be beach­ten und gibt es auch für die­se Pha­se eine Unter­stüt­zung?

Wie hilft Ihnen die gesamt­heit­li­che Nach­fol­ge­be­ra­tung?

Nach­fol­ge­pla­nung — ab wann?

  • die Nach­fol­ge­pla­nung soll­te ein wesent­li­cher Bestand­teil der stra­te­gi­schen Pla­nung Ihres Fami­li­en­un­ter­neh­mens sein
  • die Nach­fol­ge­pla­nung ist ein dyna­mi­scher Pro­zess
  • die Nach­fol­ge­pla­nung kann unab­hän­gig von Ihrem Alter jeder­zeit gestar­tet wer­den

Bei unse­rer Bera­tung den­ken wir immer das Unter­neh­men, das Eigen­tum und die pri­va­ten Inha­ber­in­ter­es­sen bzw. die Fami­lie mit.

So haben wir die unter­schied­li­chen Bedürf­nis­se, Inter­es­sen und Zie­le der rele­van­ten Per­so­nen bei einer Nach­fol­ge im Blick. Gemein­sam mit ihnen erhe­ben und ana­ly­sie­ren wir, was allen Betei­lig­ten wirk­lich wich­tig ist. Wo besteht Einig­keit, wo braucht es noch Kon­sens? Besteht Klar­heit über die wei­te­re Rich­tung?

Als Ergeb­nis erhal­ten Sie einen Hand­lungs­plan, der an Ihren öko­no­mi­schen, fami­liä­ren und per­sön­li­chen Zie­len aus­ge­rich­tet ist. Die finan­zi­el­len, steu­er­li­chen und juris­ti­schen Rege­lun­gen sind dann eine logi­sche Fol­ge dar­aus.

Wich­ti­ger Pra­xis­tipp:

Wenn Steu­er­mi­ni­mie­rung als obers­tes Ziel für eine Nach­fol­ge­ar­chi­tek­tur fest­ge­legt ist, ver­drängt dies häu­fig ande­re wich­ti­ge Zie­le oder Inter­es­sen. In der Kon­se­quenz ist die Nach­fol­ge­re­ge­lung nicht trag­fä­hig und im Nach­hin­ein müs­sen oft teu­re Anpas­sun­gen vor­ge­nom­men wer­den.

Gesamt­heit­li­che Nach­fol­ge­be­ra­tung: So star­ten Sie!

Neh­men Sie ein­fach Kon­takt zu uns auf. Wir bespre­chen mit Ihnen die Situa­ti­on in Ihrem indi­vi­du­el­len Fall.